to cry is beautiful.



es gibt tage, an denen bin ich ausgeruht, ausgeschlafen, zufrieden. und es gibt tage wie heute.
gestern war ich gezwungen, meinen freien nachmittag nach fünfzehn uhr fünfzehn mit den wirklich wichtigen dingen des lebens zu verbringen: das übertriebene "verschönern" meiner erdkundemappe. ich kann ja verstehen, dass mappen für schüler gelegentlicherweise nützlich sein können; aber von welcher bedeutung schülermappen für lehrer sind, bleibt wahrscheinlich ein ungelöstes rätsel (für mich).
und dann manchmal zu müde sein, um schlafen zu können, und zustandslos mit subtilem blick längst vergessene gegenstände betrachten. mit halb geschlossenen augen nichtssagende headlines aus der "neon" lesen; "was hast du verlernt?", fragt mich seite acht und gibt mir antworten, die höchstwahrscheinlich als eine art identifikationshilfe für menschen wie mich gedacht sind. ich identifiziere mich nicht, malheureusement, oder: pech gehabt.
diese situation hat etwas tragisch-komisches, und ich glaube, ab dreiundzwanzig uhr und unter zwanzig grad fange ich an, emotionslos zu werden und schlafe irgendwann ein, vielleicht, oder es fühlt sich nur so an.

you show up like a hurricane,
all hungry-eyed and weather-stained.
the clock forgets to tick and I the same.

i died the day you disappeared
so why would you be welcome here?
ride the wind that brought you back away.
20.1.10 14:40
 


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